Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ist eine effektive Methode zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Schmerzen in der Hüfte oder das ISG-Syndrom.

Ein Großteil dieser Schmerzen entsteht aufgrund muskulär-faszialer Ungleichgewichte, welche den Körper vor Schädigungen und Verschleiß schützen sollen (sogenannte Alarmschmerzen). Die von Liebscher & Bracht entwickelte manualtherapeutische Technik, die Osteopressur, wirkt diesem schmerzverursachenden Mechanismus entgegen. Durch gezieltes Drücken spezieller Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut normalisieren sich die muskulär-faszialen Spannungen und die Schmerzen sind oft schon nach der ersten Behandlung deutlich reduziert.

Bei welchen Beschwerden kann die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht helfen?

Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht kann mit sehr guten Ergebnissen bei akuten und chronischen Schmerzsymptomen eingesetzt werden, die muskulär-faszial bedingt sind wie Kopfschmerzen und Migräne, Nackenschmerzen, Schulter-/ Armschmerzen, Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen usw. Als Frauenärztin biete ich diese Methode insbesondere auch bei Frauenbeschwerden und Schmerzzuständen während und nach der Schwangerschaft an. 

Ablauf der Behandlung

 Ich biete ihnen eine qualifizierte Behandlung an, die sich nach dem Liebscher & Bracht  Goldstandard richtet. Die Behandlung dauert ca. 60 min. Pro Schmerzzustand sind ca. 3-4 Behandlungen notwendig. Die Osteopressur wird über der Kleidung gemacht, daher sollten Sie bequeme und dünne (Sport)Kleidung tragen. 

Anamnese

Ich erfasse anhand Ihrer Beschreibungen, Arztberichte, Röntgenbilder, Diagnosen usw. den aktuellen Schmerzzustand. Wir definieren eine Referenz (Haltung, Stellung, Bewegung oder Tätigkeit), die den Schmerz auslöst. Ich erkläre Ihnen die Ursache der Schmerzentstehung und den Ablauf der Behandlung.


Schmerzpunktpressur (Osteopressur)

 Die Behandlung erfolgt ganz natürlich und mit den Händen. Über den Druck auf die  Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut werden Schmerzpunkte beeinflusst, die als biologische Informationsschalter zum Gehirn fungieren. Die fehlprogrammierte Muskelspannung wird durch die Schmerzpunktpressur gelöst, das muskulär-fasziale Gleichgewicht wiederhergestellt und der Schmerz dadurch beseitigt oder stark reduziert.


Engpass-Dehnungen

Um die erreichte Schmerzfreiheit bzw. -linderung nachhaltig zu erhalten und eine strukturelle Veränderung des Muskel-Faszien-Apparates zu erzielen, leite ich Sie in Dehnungsübungen an, welche individuell auf ihre Beschwerden abgestimmt sind. Die Übungen nehmen ca. 15 Minuten in Anspruch sollten nach Abschluss der Behandlung regelmäßig (täglich) von Ihnen zuhause durchgeführt werden. Disziplin lohnt sich: Wenn Sie die erlernten Engpassdehnungen täglich praktizieren, können Sie eine dauerhafte Schmerzfreiheit erzielen. 


Behandlungs- und Erfolgskontrolle

Bereits nach der ersten Behandlung werden Sie eine Veränderung spüren, oft kann die Schmerzsymptomatik deutlich reudziert werden. Die Erhaltung dieser Schmerzreduktion oder sogar eine noch weitere Verbesserung des Schmerzzustandes erreichen Sie durch die regelmäßige Durchführung der Engpassdehnungsübungen.


Folgetermine 

Zu Beginn jeder Folgebehandlung wird die aktuelle Schmerzsituation erfasst und der Therapieerfolg anhand der Referenz überprüft. In den Folgeterminen wird die Osteopressur erneut angewendet da sich nach der ersten Behandlung die Spannungsverhältnisse ändern und die Osteopressur entsprechend angepasst werden muss. Außerdem werden die erlernten Übungen aus dem ersten Termin kontrolliert und optimiert. So wird gewährleistet, dass Sie nach 3 bis 4 Behandlungen in der Lage sind, sich selbst helfen zu können.

Kosten und Kostenerstattung

Die Kosten der Behandlung liegen abhängig vom Zeit- und Behandlungsaufwand zwischen 120 und 140 Euro pro Therapieeinheit. Häufig sind 2 bis 3 nachfolgende Behandlungen erforderlich, welche in einem ein- bis zweiwöchigen Abstand erfolgen. Die Rechnungserstellung erfolgt auf Grundlage der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Je nach Vertragsbedingungen können Sie die Behandlungskosten gegenüber Ihrer privaten Krankenversicherung oder Beihilfe geltend machen. Patienten gesetzlicher Versicherungen können die Behandlung als Selbstzahler in Anspruch nehmen und die Rechnung im Anschluss an die Behandlung vor Ort begleichen. Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zu den erwartenden Kosten haben.